....es wird irgendwie Herbst.
Weil, irgendwie ist es teilweise nass und kalt da druaßen.
Normalerweise ein Grund für viele - so auch mich - in die Winterdepression zu fallen. Im September.
Kann mal irgendjemand Petrus eins auf die Nuss geben, was ist denn das für eine Aktion von dem Spaßvogel?
Aber mal ernsthaft - irgendwie fühle zumindest ich mich dieses Mal von den Winterdepressionen gefreit. Wieso?
Ich habe angefangen, nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen.
Gut, ich bin jetzt keiner der Leute die durch die Walachei gockeln und sich freuen, dass da eine Blume neben dem Hundehaufen gewachsen ist, aber doch merke ich, wenn man sich selbst die kleinen Freuden nimmt und hektisch und ungeduldig ist, entgeht einem viel!
Ein Beispiel, wenn auch ein etwas blödes:
Ich bin kein Zocker. Ich spiele ab- und an mal ganz gerne. Nun hat es sich gestern zugetragen, dass meine Freundin sich an meinem Rechner mit dem Spiel "Jardinains!" beschäftigt hat.
Ich spiel das ab und an auch ganz gern und fand es zur Abwechslung mal schön, ihr dabei zuzusehen.
Nun war ich bisher eigentlich durch "Routine" (ich hab früher viel gespielt und ab- und an jetzt noch - in jedem Fall frequenter als sie es tut) immer ein Mensch, der voraussetzt, etwas durchzuspielen.
Wenn man verliert regt man sich auf aber wenn man gewinnt - man freut sich nicht mehr....es ist mehr ein "Na endlich" bzw "Na geht doch" Effekt.
Und da ist mir aufgefallen:
Mit jedem geschafften Level freute sie sich darüber, die nächste Stufe erreicht zu haben. Kein emotionsloses "Na jeht doch", sondern echte Freude & Spaß am Spiel. Da macht das Zusehen doppelt Spaß. Und nicht nur das:
Für mich war das eine kleine Lektion - a Lesson learned.
Ich möchte viel mehr auf die kleinen und großen Dinge achten die sich bieten und diese schätzen und anerkennen.
Und ich weiß, was ich derzeit am meisten schätze....
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PS: Dieses Blog ist bald ein Jahr alt.....

