Rapante? Nö, Titanic!


Konnte ich schon über den herzallerliebsten Maulwurf lachen, der sich mit Aussagen wie "Nix lake, lake, ha ha ha!" profilierte, gibt es im selben Stil jetzt noch was anderes.

Titanic. Erstmal eine wirklich wundervolle Anmoderation mit einem ausrastenden Frosch, der sein Leid klagt:




Wer das überstanden hat darf sich dann, wie angekündigt, über die Titanic-Story aus Sicht des Eisbären "Kalle" freuen.

Ich sag nur: "Hätte, hätte, hätte, hätte!". Und achtet mal darauf, wenn Kalle winkt....putzig ;)




Saugeil. Danke, René Marik!

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In Gedenken an Rolf Herricht und Hans Joachim Preil


Heute bin ich sehr aktiv als Blogger....

...ein letzter für Heute. Comedy. Vergesst Mario Barth....vergesst Michael Mittermaier....vergesst alles, was derzeit läuft.

....die wahren Komiker kamen aus der DDR und hörten auf die Namen "Rolf Herricht und Hans Joachim Preil".

Ich selbst hatte mal die Ehre, die Sketche dieses Duos (es gibt unzählige Sketche) aufzuführen und verkörperte damals den Rolf Herricht.

Einer meiner Lieblinge, als passionierter Schachspieler: Das Schachspiel:

Viel Spaß!!


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Wir braten Sie gerne!


Nimmt die Servicewüste Deutschland nun etwas auch noch kannibalische Züge an?

 "Wir braten Sie gerne" - lese ich heute auf einem Schild. Um den ganzen die nötige Würze zu verleihen (Kalauer, Kalauer!) handelte es sich auch um ein Unternehmen, das schon mit Delikatessen zu tun hat.

Was war geschehen?
Da hat sich jemand verdruckt, es sollte natürlich "beraten" heißen. OK, zumindest HOFFE ich das.

Auch schön:



Abgesehen davon, dass "Erster Hinweise" eine grammatikalische Gurke ist, wäre auch schön zu wissen, worauf die Zeitung uns denn hinweisen möchte.
Inkompetenz?

Zahlen und Statistiken sind ganz schwer:



In Buchs Suhr AG waren es also 22 Grad....schon interessant. OK, kenne ich nur den Ort nicht oder ist das einfach eine Firma ohne Klimaanlage?

In Basel klettern die Temperaturen immerhin auf 21,8 %. Von was? 22 Grad?
Also ist es in Basel mit 4,796 Grad, gerunden also 4,8 Grad dann doch schon ziemlich kalt. Vielleicht sollten die Anwohner Urlaub bei der Buchs Suhr AG machen?



Schön ist es auch, wenn ein Lückenfüller vergessen wird. Dann passiert sowas wie da oben :).

Nene, das ist mir alles nichts....ich gehe jetzt das Wetter genießen und fahre ein wenig mit meinem neuen Gabrio durch die Gegend.

Meinem WAS?



...Genau!

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Haste' maaa n' Euro?


Ja.
Wer kennt es nicht....man geht nichtsahnend durch die Straßen, sitzt nichtsahnend in der Bahn oder lümmelt nichtsahnend im Park und plötzlich kommt es:

"Haste' maaa n' Euro".

Eines wollen wir klarstellen, ich habe nicht vor, jetzt gegen diese Menschen loszuwettern und ich gehöre auch zu der Spezies, die manchmal auch wirklich etwas spenden, speziell den Jungs mit der Zeitung.

Aber: Es gibt doch Zeitgenossen, die diesen Spruch bringen, bei denen man sich dreimal fragt, wieso eigentlich. Und leider gibt es mehr als eine Gelegenheit oder Situation, wo diese Situation unwillkürlich komisch und/oder peinlich wurde.

Beispiel: Ich geh heute mit einem guten Freund durch Berlin. Wir quatschen ein wenig über dies und das.......und plötzlich kommt es:

"Haste' maaa n' bisschen Kleingeld?" (Ist die Alternative zum Euro).

Mein Kumpel hat davon - leider - nichts mitbekommen und war völlig im Gespräch mit mir vertieft und beschloss im selben Moment, mich ein wenig auf die Schippe zu nehmen, drehte sich um (denn blöderweise lief ich auch noch einen Schritt hinter ihm) und meint recht laut:

"Du kannst immer nur meckern, ey!".

Während ich mir Mühe gab, nicht loszulachen, erklärte ich ihm dann mühsam, was gerade passiert ist. Gewiss ein interessanter Dialog:

"Haste' maaa n' bisschen Kleingeld?"
"Du kannst immer nur meckern, ey!".

Wenigstens hat er "meckern" und nicht "jammern" gesagt, das war etwas Situationsentschärfend.

Der beste Spruch aber kam von dem Kumpel eines Freundes....in diesem Fall war der nach liquiden Mitteln fragende Mensch etwas wortkarg.

"...'n biss'n Kleingeld?"

Die schlagfertige Antwort: "Nein, Danke."

Obwohl das doch mal eine Revolution wäre......"Bisschen Kleingeld?" "Och, ja, ich nehm 2 Euro".....

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Gute Musik - Joint Venture


Irgendwie sammelt sich im CD-Schrank manchmal doch ganz schön eintöniger Mist an. Gut, das es da Scheiben gibt, die sich einfach von den anderen abheben.

So auch die Jungs von der mittlerweile leider nicht mehr existenten 2-Mann-Kombo "Joint Venture" (hier gibt es die HP).  Am 05.06.2000 verstarb leider der Gitarrist und Sänger der Band. Doch die Musik lebt weiter, denn obwohl sie eher unbekannt waren haben sie Texte geschrieben, die wirklich unterhaltsam und fordernd zugleich sind. (OK, manchmal auch einfach nur unterhaltsam). Und das nur mit Gesang, zwei Gitarren und Mundharmonika.

Auf eine witzige, aber teils auch schwarzhumorige Art definieren sie ihren Standpunkt. 
So singen sie unter anderem über den Mann, der als erstes an einer Überdosis Hasch starb -- was grausam klingt, regt zum schmunzeln an: Der Song ist ein Aufruf zur Legalisierung der Pflanze:

Textzitat: "Er rauchte grad ne Zigarette, da riß über ihm ne Kette, viereinhalb Tonnen guter Roter und Hankie war ein Drogentoter, ohe...."  und wenig später "Würd' man Hasch legalisieren, könnt man's sicher transportieren, ohe...."

In anderen Texten beschreiben sie das Leben einer Fliege, die an Glühbirnen fliegt, befassen sich mit der Frage was passiert, wenn das Leben mit dem Tod beginnen und dann rückwärts laufen würde (sehr geiler Text) und so weiter.

Einer meiner Favoriten ist der Song "Tag des Herrn". Den Text und viele andere findet ihr hier (klicken ;)...)

Danke an Martin "Kleinti" Simon und Götz Widmann, die Joint Venture - Jungs.

Der Tag des Herrn 4:54

Am ersten Tag schuf Gott, der Herr, das Licht. 
Weiter kam der gute Mann trotz aller Allmacht leider nicht. 
Den Himmel nur am zweiten Tag, am dritten bloß das Land. 
Paar Bäumchen grade noch, mehr bracht er nicht zustand 

Den vierten Tag verbrauchte er für Sonne, Sterne, Mond. 
Tag Fünf für Fische und die Vögelein , da hat er sich geschont. 
Am sechsten Mensch und Rest der Tierwelt hingefummelt. 
Und den siebten dann in seinem stolzen Übermut verbummelt.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Wär ich der Herr gewesen, dann wär die Welt nicht so. 
Die Menschen wären sattgefressen, friedlich, frei und froh. 
Die Blinden könnten sehn, und die Lahmen könnten gehn. 
Das bißchen Arbeit, daß noch bliebe würd von selber geschehn.

Saufen wär gesund und vom Singen könnt man leben. 
Es hätte fraglos noch ne Menge zu verbessern gegeben. 
Als Gott muß man was rausholn aus seinem Potential. 
Da muß man auch mal sonntags ran, aber ihn konnten ja alle mal.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen.

Im Grund ist sein Versagen ja kein seltnes Phänomen, 
auch der Mensch, nach seinem Bild geschaffen, läßt sich gern mal gehn. 
Schaut stolz auf jeden Scheißdreck, den er produziert. 
Auch wenn der Haufen stinkt, er lächelt fasziniert.

Und er kann als Schöpfer auf den ganzen Kosmos sehn. 
Das funkelt ja so schön, wie sollts ihm anders gehn. 
Den siebten Tag beschließt er zu verpennen 
und ihn den Tag des Herrn zu nennen. 

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Dies Lied endet wie so manches mit einer Moral. 
Wir waren unserm Herrn von Anfang an ziemlich egal. 
Das steht gleich auf der ersten Seite von dem dicken Buch. 
Ich mach es wieder zu. Das sagt mir schon genug.

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 

Was kann son Gott nicht alles schaffen in vierundzwanzig Stunden, 
aber er hat sein Werk ja gleich für gut befunden. 
Legte sich zur Ruhe und wollte nichts mehr wissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen. 
Und wir Geschöpfe sind jetzt gottseidank ganz schön angeschissen.

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